Exklusiv-Interview mit Farewell To Words

So, 11 Mrz 2007 00:00:00, xxxxxxxxxxxxxxxxx, [post_tag: farewell-to-words, category: interviews-om]
OM: Hallo Farewell To Words. Zuerst einmal Herzlichen Glückwunsch zur fertig gestellten EP „Tear Down This Wall“. Wie waren die allgemeinen Reaktionen darauf? Und in wie weit seid ihr damit selbst zufrieden?
Farewell To Words: Danke für die Glückwünsche! Die Reaktionen waren bisher eindeutig positiv. Natürlich hat der ein oder andere immer etwas auszusetzen, aber letztendlich sind die meisten von unserer EP recht begeistert! Das gilt auch genauso für uns: Selbstverständlich sieht man das eigene Werk mit ein wenig zeitlichem Abstand mit anderen Augen und denkt, na ja, musste der Part so auf die Platte? Aber insgesamt sind wir definitiv mit dem Ergebnis glücklich!
OM: Man hörte von diversen Besetzungsproblemen. Sind diese zur Zeit noch akut?
Farewell To Words: Nein, ausnahmsweise sind wir mal komplett! Und das hoffentlich nicht nur für begrenzte Zeit!
) Mit Katha, Leroy und Claus haben wir endlich das Dream-Team zusammen, dass wir zur Eroberung der Welt brauchen…
OM: Kurz zu eurer Musik selbst: Was seht Ihr als wichtiger an? Gute Texte, durch musikalische Leistung lediglich untermalt, oder steht schon eher das musikalische Können im Vordergrund?
Farewell To Words: Wenn man den Schaffungsprozess vor Augen hat, dann scheint erstmal das musikalische im Vordergrund zu stehen: Erst werden die Songs geschrieben und dann kommt Mo oder Katha mit einem Text und einer Gesangsidee an. Betrachtet man aber das Endprodukt, sind beide Aspekte gleichwertig, würde ich sagen. Für uns ist es schon wichtig, dass die Songs einen guten Text, eine interessante Aussage usw. haben!
OM: Ihr habt mit „Bastardized Recordings“ ein Label gefunden. Wird es in absehbarer Zukunft einen Langspieler geben bzw. ist überhaupt einer geplant?
Farewell To Words: Es ist natürlich schon unser Ziel, irgendwann einen Longplayer rauszubringen. Aber es ist noch nix konkretes dazu geplant. Wer weiß, vielleicht gibt`s zum Anfang 2008 schon entsprechende Aufnahmen!
OM: Häufig fällt Euer Name in Zusammenhang mit Bands wie Boysetsfire, Walls of Jericho oder auch Caliban. In wie weit würdet Ihr diese Vergleiche in Bezug auf Eure Musik unterstreichen?
Farewell To Words: Zwar hinken Vergleiche immer irgendwo, ich denke aber, dass gerade die hier genannten Bands mit Sicherheit auf ihre Weise einen Bezug zu unserer Musik haben – selbst wenn nicht unbedingt alle bei uns diese Bands hören. Das bei einer Frontfrau automatisch im Kopf Walls of Jericho aufleuchtet, ist klar. Und Caliban sind nun mal die bekannteste Metalcore-Band aus Deutschland. Insofern ist da natürlich auch eine Verbindung da. Aber wie gesagt: Diese Vergleiche betreffen immer nur bestimmte Ausschnitte unserer Musik.
OM: Und Apropos Vergleiche: Eure Musik vermischt viele Genres zu einem Ganzen. Was hat Euch selbst beeinflusst und was hört Ihr privat?
Farewell To Words: Beides sehr schwierige Fragen. Wir hören eigentlich alle privat diverse Musikrichtungen. Das reicht von Schlagermusik (schon richtig gelesen!) bis Drum’N’Bass bis Blackmetal bis Hip-Hop. Dementsprechend sind auch die Einflüsse breit gefächert und bei jedem Bandmitglied anders angesiedelt.
OM: Ihr hattet bereits Auftritte mit Bands wie Heaven Shall Burn. Was hat man von Euch live
zu erwarten? Und steht dieses Jahr vielleicht eine kleine Tour an?
Farewell To Words: Tour wird leider etwas schwierig, weil unser Sänger dieses Jahr heiratet und so gut wie keinen Urlaub mehr bekommt. Aber wir werden versuchen, so viele Konzerte wie möglich zu spielen, damit möglichst viele Menschen in den Genuss unserer Evil-Rumpelstilzchen-Show kommen! 😉
OM: Was denkt Ihr, wird Euch im Jahr 2007 als Band erwarten?
Farewell To Words: Die Unterwerfung der Welt und absolute Herrschaft, natürlich!
OM: Obligatorisch würde ich gerne Eure ersten Einfälle zu folgenden Begriffen wissen:
Farewell To Words: Vorab: Die folgenden Einfälle beziehen sich natürlich nicht auf die Band insgesamt, sonder nur auf mich, den Bassisten. Kann ja schlecht für alle sprechen…
Emo(core): Schreckliche Stimmen. / Mo (Sänger): Tränenbäche auf Knopfdruck, aber manchmal trotzdem schön. Old- School- Hardcore: „Langweilig.“ / Mo: „genau!“
USA: „Hab ich lange gelebt.“ / Mo: „Ob man es nun mag oder nicht: unsere Musikkultur ist stark USA-abhängig.“ Berlin: 2Geile Stadt.“ / Mo: „exakt“
Hierarchie (innerhalb der Band): „Band-Nazi Flo and the Go-Gos.“ / Mo: „… und Mo der No-Go (haha, Gesangsdiva lässt arbeiten!)“
OM: Vielen Dank für Eure Antworten. Gibt es noch letzte Worte von Euch?
Farewell To Words: Danke für Euer Interesse an FTW und schönen Gruß an Eure Leserschaft. Wir würden uns freuen Euch auf unseren Shows mal ordentlich die Trommelfelle zu bearbeiten.
Haut rein, im Namen der Moshkunst.
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Autor: El Capitan
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