Exklusiv-Interview mit Fortitude

Sa, 20 Mai 2006 01:00:00, xxxxxxxxxxxxxxxxx, [post_tag: exklusiv-interview, post_tag: fortitude, category: interviews-om]
OM: Hi Fortitude! Ihr habt ja lange nichts mehr von euch hören lassen, wie kam es dazu, dass ihr doch relariv lange von der Bühne verschwunden ward?
Fortitude:
Wir waren im Proberaum, seit ungefähr Mitte Oktober, das Album vorbereiten. Wir haben wohl
einige vereinzelte Gig ́s gespielt, aber den größten Teil waren wir im Proberaum.
Außerdem war es auch so, dass wir uns wirklich auch auf das Album fixiert haben und auch
Sachen im Proberaum ausprobiert haben.
Da war zum Beispiel eine Sache, das wir jeden Song, den wir auf der Platte haben wollten,
exakt im gleichen Tempo spielen wollten.
Im Endeffekt mag sich das geil anhören, aber das zu Proben und jedes Mal wenn Probe war
das gleiche Tempo zu bekommen war dann doch zu viel.
OM: Also, sehe ich das jetzt global mal so, dass ihr euch schon hauptsächlich wegen dem Album in die heiligen Hallen verzogen habt?
Fortitude:
Nun ja, also grundsätzlich sind wir ja immer für Gig ́s zu haben, aber es ist echt wahnsinnig schwer mit unserem Genre Auftritte zu bekommen. Das liegt denke ich mal daran, dass wir bis jetzt kein, ich sage mal vernünftiges Produkt in der Hand haben.
Dann kannst du nicht einfach
sagen, „hey wir sind geil nimm uns“.
OM: Weil eure letzte Platte nur drei Songs hatte?
Fortitude: Weil die Songs auf dieser Platte wirklich schon uralt sind
Bevor unsere Frontfrau Iwi kam
hatte wir einen Sänger; diese Songs sind sozusagen aus seiner Hand gekommen und wurden nun von Iwi interpretiert. So, diese Songs sind schon fast 3 – 4 Jahre alt und den Sound den wir
da gemacht haben, der passt halt nicht mehr, bzw., wir haben uns ja auch mit der Zeit verändert. Es war so, dass wir damals mit unserem damaligen Sänger im Studio waren, und ungefähr 10
Songs aufgenommen hatten. Dann ist unser Sänger, während der Aufnahmen ausgestiegen.
Und das 3 Songs Album ist dann so entstanden, das Iwi sich 3 Songs aussuchte und diese dann so mit ihr aufgenommen wurden.
OM: Auf dem neuen Album was jetzt kommt sind dann wie viel Tracks drauf?
Fortitude: Also insgesamt haben wir auch bei diesem Album 10 Songs zu Auswahl gehabt, es sind dann aber
9 Songs wirklich auf dem Album gelandet. Wir haben die Platte schon im Januar und Februar
aufgenommen und als das ganze Abmischen, Mixen und Mastern fertig war ist auch schon März gewsen. Und bis dann alle zufrieden waren und alle aufkommenden Probleme
beseitigt waren hat es noch bis vor ein paar Woche gedauert.
OM: Und zur Release Party gibt es dann die neue Scheibe zu kaufen? Fortitude: Jap, genauso sieht es aus.
OM: Jetzt komm ich mal zu einer Frage, die definitiv nicht fehlen darf. Gibt es bei diesem Album einen Hintergrund, politisch?
Fortitude: (Band lacht) Spaß, kein wirklichen Hintergrund!
Nein, nur was grad so kommt, das wird
in den Song verarbeitet. Iwi unsere Frontfrau schreibt hauptsächlich die Songs und Ralf, der Mann am Bass, hilft dann gelegentlich, die Stücke zu arrangiere und zusammen basteln
wir dann ein Packet in unserem Proberaum zusammen.
Ralf, das muss man noch kurz dazu sagen,
hat aber auf dieser Platte auch zwei Songs selber geschrieben, wo Iwi dann nicht so einen
großen Einfluss hatte. Aber wie gesagt, die Songs selber entstehen dann einfach bei uns im
Proberaum, das übliche Schema, jemand kommt mit einer Idee an, und dann wird geschaut was man draus machen kann.
OM: Werdet ihr dieses Album dann jetzt an Labels verschicken und versuchen, vielleicht einen Plattendeal zu bekommen?
Fortitude: Ja, klar auf jeden Fall, aber es ist schwer ein für uns passendes Label zu finden. Alle von uns haben einen festen Job, d.h., man muss auch irgendwie Zeit dafür haben.
OM: Kommen wir noch mal kurz zu eurem Album: Wie wird es aussehen, wird es Balladen oder derbe einen
auf die Fresse geben?
Fortitude: Es wird natürlich nicht voll balladesk sein, so was ist auch nicht unser Ding. Wir würden uns
auch nicht mit Akustik Set auf die Bühne begeben und dann dort spielen. Aber ein ruhiges Stück wollten wir eigentlich
immer mal spielen, und das haben wir auf diese Platte dann auch mal
verewigt. Zum Schluss gab es bei uns noch so eine Eingebung und dann ist dieses besagte Stück doch noch auf die CD gekommen. Aber auch das Stück, das langsame, ist trotzdem sehr rockig.
OM: Als nächstes steht dann ja bei euch natürlich die Record Release Party an, alles ist schon in Planung.
Wie glaubt ihr wird die Resonanz sein?
Fortitude: Ja, klar! Alles schon im r
Rennen!
Wir sind gut drauf und freuen uns schon mächtig auf den Abend.
Was die Zuschauer sagen, und wie viele Leute kommen, uhi, das kann man ja nie wissen, aber wir
haben etwas Glück, dass wir uns schon allgemein bei bestimmten Leuten aus bestimmten
Städten, ich sage mal Hagen, einen guten Ruf gemacht haben und auch die Freundschaft mit Bitter Orange trägt dazu bei. Ich denke mal von diesen Leuten werden auch einige kommen und natürlich auch noch mächtig viele
Leute mehr mit anziehen.
Was man natürlich auch nicht vergessen darf: Wir haben ein super Bandpaket mit
mojo jazz mop aus Münster und The Fyredogs.
Aber im Großen und Ganzen lassen wir uns überraschen.
OM: Was ist eigentlich mit euren anderen Projekten, die da irgendwie so nebenbei laufen? Warte, wie war das..fort…
Fortitude: …FortOrange!
Das war eigentlich nur für einen Gig und ich denke das bleibt auch dabei.
Wie dies Projekt zu Stande kam war eigentlich recht simpel: Letztes Jahr sollten wir hier in Osna beim „Dead People Tribute“ spielen, konnten aber nicht, da sich das mit einem anderem Auftritt überschnitten hat. Dieses Jahr
bekamen wir ebenfalls wieder ein Einladung und Bitter Orange auch.
Einen Monat vor dem Event hatten wir aber noch keine Songs, es sollten ja Songs sein, die von verstorbenen Musikern
gecovert werden sollten. Und da wir mit den Jungs
von Bitter Orange sehr gut befreundet und auch den Proberaum teilen, hat sich das so
dann ergeben. Nach dem wir alles im Kasten hatten und dann mit 8, ne warte 9 Leuten auf der Bühne standen, war das recht geil, neun Leute auf der Bühne zu haben, das kann nur Spaß machen.
Aber wie gesagt, das war nur für einen Auftritt; hat Spaß gemacht, aber mehr nicht.
OM: Ja, so langsam sind wir auch schon am Ende, ich bedanke mich für ́s Interview und wünsche euch noch viel
Erfolg.
Fortitude: Ja, danke, hat uns gefreut.
———- Autor: Sven
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