Exklusiv-Interview mit Shawn Drover von Eidolon/Megadeth

Di, 16 Mai 2006 01:00:00, xxxxxxxxxxxxxxxxx, [post_tag: eidolon, post_tag: exklusiv-interview, category: interviews-om, post_tag: megadeth, post_tag: shawn-drover]
OM: Hi Shawn, danke, dass du uns für unser Interview zur Verfügung stehst!
Könntest du zunächst das folgende Portrait ausfüllen?
Name: Shawn Drover
Instrument: Drums
Wohnort: Atlanta, Ga. U.S.A.
liebstes Getränk: Wasser
Top 5 Alben:
1. Rush – Hemespheres
2. Rush – Moving Pictures
3. Death – Human
4. Al Dimeola – Casino
5. Obituary – Slowly We Rot
OM: Am 16. Juni 2006 bingt ihr ja euer neues Album „The Parallel Otherworld“ heraus, was bedeutet es für dich?
Shawn: Das bedeutet für mich, dass ich froh bin dass es endlich relesade wird. Wir haben mit der Platte vor 2 Jahren angefangen und es ist schön, dass es endlich das Tageslicht sehen wird. Ich bin sehr zufrieden mit dem Album und die, die unsere Musik hören werden das auch so sehen. Wir haben und echt ins Zeug gelegt um es zu unseremBbesten Album zu machen.
OM: Das neue Album hat viele gute Kritiken bekommen, haben sie deine Erwartungen erfüllt?
Shawn: Ich weiß nicht ob jemals etwas zu 100% meine Erwartungen erfüllt, aber ich kann sagen, dass ich bis jetzt mit „The Parallel Otherworld“ am zufriedensten mit einer Eidolon Platte bin, es ist vermutlich die beste Platte die wir je gemacht haben.
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OM: Was sind die Unterschiede zwischen diesem Album und eurem letzten „Apostles Of Defiance“ von 2003?
Shawn: Ich glaube die neue Platte ist dynamischer und erschließt andere Bereiche, in musikalischer wie in gesangstechnischer Weise.
„Apostels Of Defiance“ war eine ziemlich heavy und direkte, dir ins Gesicht springende Prodktion. So wollten wir es auch haben. Das neue Album geht in eine unterschiedliche Richtung, das ist etwas das ich sehr gerne mit unseren Platten mache, wir wollen nicht dass unsere Platten gleich klingen, das finde ich ziemlich langweilig. Also versuchen wir unsere Songs immer anders klingen zu lassen. Natürlich klingt „The Parallel Otherworld“, trotz der Unterschieder zu seinen Voprgängern, immer noch sehr heavy!
OM: Ihr habt für das Album ja drei Jahre gebraucht, warum?
Shawn: Nach der Arbeit an „Apostels Of Defiance“ brauchten wir eine Pause- wir brachten in 4 Jahren 4 Alben heraus, was heutzutage wirklich sehr schnell ist. Also sagten wir nach der letzten Platte, dass wir uns vom Songwriting 1 Jahr frei nehmen – und das haben wir getan.
Manchmal ist es gut von der Musik zurück zu treten und eine Pause zu machen- am Ende war es eine gute Sache für uns.
OM: Was ist Eidolon für dich? Nur ein Nebenprojekt?
Shawn: Eidolon ist einfach vier Leute, die Musik machen, das ist wirklich wichtig für mich, also sehe ich es nicht ans Nebenprojekt oder was auch immer an. Wir haben uns entschlossen nicht auf Tour zu gehen weil wir mit Megadeth zu beschäftigt sind, aber wir sind glücklich unsere Musik aufzunehmen und sie nun zu veröffentlichen!
OM: Ihr schüttelt ja viele tolle Riffs aus euren Ärmeln, wie ist euer Songwriting normalerweise gestaltet?
Shawn: Danke schön! Ich setzte mich nur hin und spiele ein paar Gitarren-Riffs, das wandelt sich in Songs- Glen packt dann noch ein paar seiner Riffs dazu und was wir dann haben verschmelzen wir zu dem Album, das du hörst. Da ist kein spezieller Weg wie wir das machen, wir tun es einfach.
OM: Ist es schwer, so nah und lange mit seinem Bruder zu arbeiten? Ich könnte mir vorstellen, dass es manchmal stressig ist.
Shawn: Nein, wir kommen super miteinander aus- das haben wir schon immer. Wir wollen beide das Selbe, nämlich gute Musik spielen und zufrieden sein, mit dem was wir machen. Das ist sehr einfach. Wir machen das um uns in allererster Line selber glücklich zu machen.
OM: Erzähl etwas über deine Lieblingsband, habt ihr besondere Vorbilder?
Shawn: Ich mag so viele verschiedene Bands, die so unterschiedliche Musik amchen, nicht nur Heavy Metal. Das sind wirklich zu viele Namen, aber Rush ist seit vielen Jahren meine Lieblings-Rock- Bands.
OM: Was denkst du über die kanadische Metal- Szene? Ist sie mit der deutschen Szene vergleichbar?
Shawn: Nein!! Die deutsche Metal-Szene hat sehr viel mehr Bands als die kanadische. Es gibt sehr viele gute deutsche Metalbands die auf der ganzen Welt bekannt sind, das kann man nicht von vielen kandischen Metalbands behaupten. Kanada hat auch einige gute Kapellen, aber Deutschland hat viele mehr, die Metal- Szene in in Deutschland ist sehr stark.
OM: Lebst du von der Musik oder hast du einen Fulltime-Job?
Shawn: Ich lebe glücklicherweise von der Musik, ich muss nicht mehr Arbeiten um leben zu können.
OM. Was ist mit deiner anderen Band Megadeth, es kommt ja auch bald ein neues Album raus. Was für Erwartungen setzt du in diese Produktion?
Shawn: Ja, wir arbeiten zur Zeit an einer neuen Megadeth CD und ich bin sehr zufriden mit der neuen Musik. Ich glaube sie kommt auch 2006 ‚raus. Weiteres wird aber noch nicht verraten.
OM: Und wie sieht es mit einem Festival oder Konzert in Europa aus, ist da was geplant?
Shawn: Es sind einige Dinge für die Megadeth- Worldtour in Planung, nachdem das Album erschienen ist, aber die genauen Daten haben wir noch nicht. Das wird in den kommenden Monaten bekannt gegeben.
OM: Wo wir gerade von Megadeth reden, was ist mir der Arbeit mit Dave Mustaine? Man hört er soll ein wenig „komisch“ sein. 🙂
Shawn: Es war toll mit Dave zu arbeiten, ich geniße das Spielen mit Megadeth sehr. Ich habe Live-Auftritte auf der ganzen Welt und treffe viele großartige Menschen, da ist also gar nichts komisches dran.
OM: Was war dein bestes Rock- Erlebnis?
Shawn: Live auf der ganzen Welt zu spielen, dass war das beste Erlebnis für mich. Es gab keinen Ort der besser war als die anderen in denen wir Shows hatten – Ich mochte alle von ihnen!
OM: Gibt es etwas über das du immer schon sprehcen wolltest aber noch nie gefragt wurdest?
Shawn: Nicht wirklich. :-)Ich bin in vielen Interviews glaube ich schon alles gefragt worden.
OM: Danke für deine Unterstützung und mach weiter so!
Shawn: Danke Euch!
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Autor: Mandra
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